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Demenz – Behandlung und Empfehlungen für Pflegekräfte

Die pharmakologische Behandlung der Demenz besteht darin, die Symptome zu lindern und ihr Fortschreiten zu verlangsamen. Es ist nicht möglich, den Krankheitsverlauf umzukehren und den Patienten zu heilen.

Betreuer/Betreuerinnen, die sich um Demenzkranke kümmern, müssen sich um die regelmäßige Verabreichung von Medikamenten kümmern und den Zeitplan der medizinischen Kontrollen einhalten.

Betreuungskräfte müssen der Familie des Schützlings und dem Arzt alle beunruhigenden Symptome des Patienten melden, wie Schlaflosigkeit, Umkehrung des Schlafes und Wachheit, Wahnvorstellungen, Halluzinationen, Aggressionen und Belästigungen.

Wenn der Kranke aufhört, sich allein zu bewegen und die Krankheit ihn zwingt, im Bett zu bleiben, müssen Betreuer/Betreuerinnen seine Familie und seinen Arzt so schnell wie möglich informieren.

 

Wenn die Krankheit fortschreitet ist die Kommunikation zwischen dem Pfleger und dem Patienten schwierig.

Betreuungsperson sollte den Demenzkranken auf einfache Weise mit kurzen Sätzen ansprechen.

Pflegekräfte müssen sich auf eine Anweisung konzentrieren, nicht auf mehrere Themen gleichzeitig.

Betreuer/ Betreuerinnen müssen geduldig sein, eine kranke Person kann alle paar Minuten die gleiche Frage stellen.

 

Wenn der Schützling etwas nicht tun will, ist es besser, eine Bitte als eine Aussage und nicht als eine Frage zu formulieren.

Wenn der Patient die Vergangenheit mit der Gegenwart verwechselt, ist es für den Pfleger/die Pflegerin besser, falsche Aussagen nicht zu korrigieren und die Aufmerksamkeit des Patienten von etwas anderem abzulenken.

Eine gute Betreuungskraft sollte sich in die Welt seiner Erfahrungen hineinfühlen und versuchen, seinen Vertrauen und Selbstvertrauen aufzubauen.

Körperliche Aktivität ist für den Patienten sehr wichtig und deshalb sollte der Betreuer so oft wie möglich mit dem Patienten spazieren gehen.

Das Pflegepersonal muss alle elektrischen Geräte entfernen oder vor Verletzungsgefahr schützen.

Das Pflegepersonal sollte dem Patienten leicht verdauliche Nahrung zubereiten und servieren.

Die Ernährung sollte reich an Ballaststoffen sein, um einen regelmäßigen Stuhlgang zu gewährleisten.

Der Betreuer sollte dem Patienten Mahlzeiten in einer solchen Form geben, dass der Patient sie selbst essen kann – belegte Brote, geschnittenes Fleisch.

Die Pflegekraft sollte den Kaffee nicht dem Kranken geben, da er den Patienten paradoxerweise tagsüber schläfrig und nachts wach machen kann.

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